Typo Cities

Typo Berlin

Welche Schrift würde deine Stadt wählen? Oder welche Schrift passt zu deiner Stadt?

Würde man einer Schrift einen Persönlichkeitstest unterziehen, so könnte man der Lösung schon recht nahe kommen, wären da nicht die eigenen ganz subjektive Eindrücke die ebenfalls in eine solche Beurteilung einfließen. So würde ein Teenager eine andere Schrift für Berlin wählen, als beispielsweise ein Familienvater oder Opa.
Probiere es aus – hier ein paar Parameter: Seriös, Emotional, Temperament, Freundlich, Selbstbewusst, Stark, Lesbarkeit.
Meine Stadt wäre jedenfalls eine “Edding850”. Die Schrift ist vom Büro Destruct und kann kostenlos heruntergeladen werden unter type-for-type.com.

Weiter Fundstücke sind die Buchstabenorte von Alexander Heitkamp und ein ganz anderer verrückter Ort über den ich gestolpert bin: Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch

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Muster selbst gemacht

Beliebte Mustermotive

Ergänzung zum letzten Blogeintrag: Spoonflower, eine Seite für die Schneider unter euch. Hier kann man nicht nur Stoffe bestellen, sondern kann sie auch mit eigenen Motiven beducken lassen. Verschickt werden die kleinen Kunstwerke weltweit. Darüber hinaus kann man sich mit Gleichgesinnten in einer Community verbinden, an Wettbewerben teilnehmen und Ideen teilen.

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Es ist bunt

Unerschöpflich scheint das Repertoire an Mustern, Formen und Farbkombinationen, wenn es um die Gestaltung von Textilien geht. Die Einflüsse und Designs sind dabei so vielseitig wie die Auftraggeber und Endverbraucher. Doch wer steht dahinter?
Einerseits existieren reine Design-Muster-Studios und solche die sich  hauptsächlich mit der Gestaltung von Stoffmuster für die Modebranche beschäftigen. Oder interdisziplinär arbeitende Designer, welche projektbezogen Stoffmuster z.B. für Modekollektionen zeichnen. Die Designerin Marian Bantjes, die für ihre Muster und außergewöhnlichen Formen in Design und Typographie bekannt ist, hat für das Unternehmen maharm Stoffmuster gestaltet.

Seit 2008 existiert die INDIGO, eine Messe mit den Veranstaltungsorten New-York, Brüssel und Paris, welche dreimal jährlich unterschiedliche Aussteller und Designer zusammenbringt. Der nächste “Salon” findet in New-York vom 31. Juli bis 01. August statt.

Bedeutende Modehäuser gestalten ihre Stoffmuster selbst. Gianni Versage steht noch immer für überschwängliche Muster und schaffte es, das der Stil der Formen selbst als Markenzeichen wahrgenommen wird.
Das Modehaus PRADA belebt in diesem Sommer Muster und Formen aus den fünfziger Jahren wieder. Die neuen Formen sind exzentrisch wie lebensfroh und machen so manchen Nostalgiker glücklich.

Hier ein paar Links von Design Studios:

patterntextiles
eden studio
generalpattern
karolina york
tom cody design

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Spuren der Zeit

Vor vier Jahren wurde Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Barack Obama wurden in den letzten Jahren viel fotografiert und wir schauen diesmal etwas genauer auf die Bilder dieses Mannes. Fotografie scheint – oberflächlich gesehen – Äußerlichkeiten abzubilden, doch gibt es Fotografen, die es schaffen die innere Haltung und Seele eines Menschen einzufangen. Zu seiner Anfangszeit als Senator und seiner Kampagne 2008 zeigen die Fotografien ein rastloses Inneres. Ein Mensch der Visionen hat, der nach Vorne will mit jeder Menge Elan.
Sieht man die heutigen Bilder oder auch aus späterer Amtszeit, so versprühen diese noch immer den gleichen Tatendrag und Enthusiasmus, aber auch mehr Autorität, Gesetztheit und Wissen. Gesichtzüge, Haltung und Stimmlage haben sich mit der neuen Kampange um das Präsidentenamt 2012 leicht verändert. Das Bild der gestandenen Persönlichkeit wird vermittelt, doch manchmal gelingt es dem Fotografen “Obama den Menschen” abzubilden.

Callie Shell ist Fotografin im Weißen Haus und hat Barack Obama die ersten 100 Tage begleitet. Für Obama Fans sehr sehenswert, sie zeigt gerade diese Schattierungen der Menschlichkeit in ihren Bildern auf.

Im deutschsprachigen Raum ist die Ausstellung von Herlinde Koebel legendär. Sie begleitete fünfzehn Polikiker auf ihrem Weg zur Macht. Die Spuren der Macht kann man auf Bildern wie z.B. von unserer Angela, Joschka Fischer oder Gerhard Schroeder sehen.

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Think before you print

Das grüne Dateiformat von WWF basiert auf einem PDF das man nicht ausdrucken kann. Ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz, mit dem man das unnötige Ausdrucken auf Papier einschränken kann.
Im Alltag werden zu viele Dokumente, in der Abstimmung mit Kunden und Kollegen, ausgedruckt, dabei ist vielleicht nur ein Bruchteil der Infomation von Interesse. Positiv an diesem Format ist, das wir uns Gedanken über die Notwendigkeit des Druckes machen und diese in Relation mit der Infomation setzen.

Die Software ist schnell und einfach installiert und erscheint als “Save as WWF” im Druckermenü.

Für Mac OS X 10.4+
PC Freunde folgen diesem Pfad zum WWF.

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Jung von Matts Gold-Idee für Mercedes

Natürlich lesenswert was die W&V darüber zu berichten hat. Hat die Kreativen dieser Welt der gleiche Zeitgeist erwischt? Heraus bekommen wir das wohl nicht, doch bleibt es interessant allemal.

Quelle: W & V Kampangen
“All the modern things have always existed they’ve just been waiting to come out and multiply and take over . . . . . .” singt Björk in ihrem Song “The Modern Things” und liefert damit einen interessanten Denkanstoß.

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Mia oder Kalkbrenner

Beide Musikalben der Künstler sind gerade Anfang März erschienen. Beide arbeiten mit der selben Art von visueller Täuschung.
Mich würde interessieren, ob der Agentur die Ideen ausgegangen sind? Oder der Grafiker vielleicht gedacht hat – keiner merkts?
In jedem Falle ärgerlich für Mia und Fritz, jeder dachte wohl sich damit unverwechselbar und interessant darzustellen und jetzt fragt man sich, wer hats von wem?
Untenstehend eine der bekanntesten Kippfiguren entstanden ca 1930.

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Apps für Kids

Immer mehr erhalten elektronische Geräte den Einzug in die gute Kinderstube. Lernen und Unterhaltung werden kombiniert.
Ezra und Jörg teilen die Liebe zu schönen Geschichten –  und zu den neuen Medien. Die Idee, Stoffe und Geschichten für mobile Geräte wie iPod und iPad zu entwickeln, hat beide sofort begeistert.
Ihr gemeinsames Projekt heißt “Little Ezra”: Kindgerechte Geschichten mit lustigen Animationen, die man sich auf Knopfdruck vorlesen lassen kann.

Wer mehr erfahren möchte besucht Little Ezra´s Website oder lädt sich das App gleich zum Ausprobieren bei iTunes runter.

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lagqaffe gefälligst?

Elisabeth Wolf zeigt neben ihren Grafiken auch Schablonenbilder auf Leinwand. Sie kombiniert grafisch wie typografische Elemente und lässt sich dabei von ihrem Gespür nach dem Zeitgenössischem leiten. Dabei spielt die Individualität des Einzelnen, wie auch das Zusammenspiel von Mann und Frau eine Rolle.
In ihrer Heimatstadt Leipzig stellt sie regelmäßig ihre Werke aus und ist nebenbei in der sju-Galerie anzutreffen. Im Augenblick arbeitet sie an einer neuen Ausstellung, die für Mitte nächsten Jahres 2012 geplant ist. Damit ihr ihren Spuren folgen könnt, hier ein paar Links:

www.lagqaffe.de
www.sjukunstsalon.com
www.sju-galerie.de

Ausstellung lagqaffe

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