Bone Letter

Welche Ideen jemanden kommen, wenn man sein Abendessen genießt, zeigt Daniel Fischbaeck mit seiner humoristischen Art in seinem Bone Letter. Es beflügelt die Fantasie und man stellt sich vor, unter welchen Gegenständen sich weitere Buchstaben verstecken. Ob er daraus eine Serie oder gar Schrift entwicket lässt er noch offen.

Bone Letter

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Retrofonts

Ein Buch das neben Flowerpower und Eightieslook eine Zeitreise durch Formen, Stil-Elemente des Retrodesigns unternimmt. Gregor Stawinski stellt in seinem über 600-seitigen Buch die Top-500-Retrofonts vor. Erhältlich ist diese Retro-Type-Biebel mit einer CD die 227 Schriften zum Ausprobieren enthält!

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Retrofonts

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Olivia – eine Retrotype

Font Olivia

IN oder OUT, Retro überdauert Trends und erfreut sich einer festen Fangemeinde – sei es in der Architektur, Mode oder im Grafikdesign.

Der Grafik- und Typedesigner Viktor Nübel hat eine fröhliche Retroschrift entworfen, die den Rhythmus und Lebendigkeit der Flower-Power-Optik aufgreift.
Olivia wurde inspiriert von Motter Ombra und von Paul Renner’s Futura Black.

Das Spiel mit klaren geometrischen Formen, die aus dem organischen kommen, sind durchaus gelungen und inspirieren zum nächten Retrodesign.

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Holga goes to India

India

Eine Liebeserklärung an eine Kamera entsteht im Jahre 2004. Die Holga, das ist eine Verschlusszeit, eine Blende und eine Plastiklinse, die mit ihrem ganz eigenen Charme jede Aufnahme zu einem Abenteuer werden lässt. In Indien fotografiert und dokumentiert Robert Pelz mit der Holga seine Reise, die ihn 10.000 Kilometer durchs Lande führen.

Im Blickpunkt der Fotografie stehen Land und Leute, die im Spagat von Tradition und Moderne leben. Neugierig und Gastfreundlich begegnen ihm die Menschen, die ihm ganz private Einblicke in ihr Leben gewährten, welche für uns eher ungewöhnlich erscheinen.

Weitere Bilder von der Holga findet ihr hier.

Pelz Fotografie

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Geschäftsberichte – finest facts & figures

Kirsten Dietz, Jochen Rädeker In diesem Buch werden wunderbar die Zutaten beschrieben, die es braucht um einen Geschäftbericht zu gestalten. Der Geschäftsbericht ist für Anleger, Investoren und Fonds, aber auch für die Mitarbeiter eine Erkennungs-, eine Visitenkarte. Hier präsentiert sich das Unternehmen. Der Grafiker hat die Aufgabe, wichtige Zahlen schnell zugänglich zu machen, aber auch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Keine leichte Aufgabe. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben, weder zu kopflastig noch zu eingängig, durchgehend prächtig illustriert und exquisit gedruckt.

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1/8 sec. / Vertraute Fremde: Familiar Strangers: 1/8 Sec (Gebundene Ausgabe)


von Jim Rakete Digital oder analog? Diese Frage stellt sich einem Fotograf zukünftig nicht mehr: Polaroid hat im Februar 2008 angekündigt, die Produktion für das Format 8×10 für immer einzustampfen. Der international bekannte Fotograf Jim Rakete ist daraufhin im vorhergehenden Jahr losgezogen und hat alles, was ihm vor die Linse kam so festgehalten, wie es auch in der Wirklichkeit existiert. Zum letzten Mal. Ohne Photoshop und ohne digitale Bildbearbeitung. Daraufhin passierte etwas Unerwartetes: Die Menschen stürmten in die Galerie, die seine Werke ausstellte und auch Jim Rakete war von dem unerwarteten Interesse an seiner Arbeit überrascht. Der angekündigte und am 14.01.2008 erschienene Bildband wurde ebenfalls ein durchschlagender Erfolg.
Rakete sieht sich selbst als Letzten seiner Zunft, dem nun die Mittel der analogen Fotografie genommen wurden. Die Menschen in der Ausstellung, so der Fotograf, hatten das tiefe innere Bedürfnis, noch einmal das “Echte” und “Ursprüngliche” sehen zu wollen. Mitlerweile ein Klassiker, der in keinem Bücherregal fehlen sollte.

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Jens Fauth – Photography

backyard

Eines der charakteristischen Merkmale Berlins sind seine ineinander verschachtelten Hinterhöfe. Diese halb öffentlichen Räume waren schon immer Orte des Austauschs und der Kommunikation, aber auch ein in sich geschlossener Mikrokosmos, in dem ein scheinbar eigenständiges Leben herrscht.

In seiner Fotoreihe “Hinterhofblitze” zeigt Jens Fauth einen Einblick in diese Welt. Durch die Gegenüberstellung menschen-leerer Hinterhöfe, die voll von zurück-gelassenem Spielzeug sind, mit Szenen umherirrender, suchender Personen entstehen skurile und zuweilen beunruhigende Stimmungen.

Diese Serie wird als laufendes Projekt ständig erweitert.

www.hinterhofblitze.de

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Neues Design für Gefahrenstoffsymbole

Gefahrenstoffe

Das neue Jahr bringt eine weltweite Vereinheitlichung zur Kennzeichnung von Chemikalien. Im Zuge dieses Redesigns erhalten die uns bekannten Symbole einen neuen Look. Der schwarz-weiß Kontrast der Symbole wird mit einem signalrotem Rahmen in Rautenform verstärkt.

Die neuen Kennzeichnungselemente betreffen
• Gefahrenpiktogramme
• Signalwörter
• Gefahrenhinweise und
• Sicherheitshinweise.

Ob die Vereinheitlichung der Symbole auch ein Fortschritt in der Darstellung bedeuten – darüber lässt sich Streiten. Da im Vordergrund die einheitliche Harmonisierung der Gefahrensymbole steht, ist so manches Designdetail auf der Strecke geblieben.

Was sich im Detail ändert kann auf Wikipedia nachgelesen werden.

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A N G I E

angie

Angela Merkel konnte in der Vergangenheit noch so viele politische Erfolge oder Misserfolge einfahren, ihr tief ausgeschnittenes Dekolleté beim Besuch der neuen norwegischen Oper war tagelang Thema Nummer eins in Deutschland. Angie hat sich als Frau in einer von Männern dominierten Berufswelt in Position gebracht. Was erwarten wir vom Image einer solchen Frau? Dass Kompetenz allein nicht hilft und sich Äußerlichkeiten nach wie vor gut verkaufen, sieht man an Angie’s Beauty — Potpourri:

Frisiert von Udo Walz, geföhnt von Martina Acht, inspiriert von den Rolling Stones, gepudert mit Jil Sander, betatscht von George W Bush, gewählt (43%) als best gestylte Politikerin von den Bildzeitungslesern, angezogen von Bettina Schoenbach und Anna von Griesheim, geehrt durch Wolfgang Joop mit der 2007 “Hommage a Angela” Kollektion, bewundert von Vivienne Westwood, abgewiesen von Nicolas Sarkozy.

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