NOOK NAMES

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Als Freelancer steht man oftmals alleine da. Zuerst braucht man einen Job, am Besten ein tolles Projekt und natürlich möchte man viel Geld verdienen. Gerade am Anfang hört sich der Freelancer gut an, aber es steckt einiges mehr dahinter. Man organisiert einfach ALLES: den nächsten Job, die Verträge, das Zeitmanagment (manche haben Familie) und dann noch den ganzen Versicherungskram.
NOOK möchte hier helfen, Freelancer in seiner Community verbinden, etwas gegen Jobflauten, Unsichtbarkeit, falsche Kontakte, Bürokratie und Kaltakquise tun.
Sie folgen keinem Businessplan sondern ihrer Vision: NOOK NAMES als Google der Freelancesuche von morgen!
Jedenfalls scheinen sie einen anderen Weg gehen zu wollen. Was mir gut gefällt ist der Ansatz, Freelancern eine Plattform zu bieten, die mit den NOOK IMPULSE MEETINGS auf eine persönliche Ebene gehoben wird. Sich auszutauschen und kennenzulernen halte ich gerade für Freelancer wichtig. Macht weiter so.

Hier einige Links zu NOOK NAMES:

Website: http://www.nook-names.de/
Croudfunding: https://www.startnext.com/gegen-kreativprostitution/

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50 Pages of Grey

50 pages of grey

Wer keinen Sinn für Humor hat, sollte von dem Buch die Finger lassen. Lustig, mit einem Augenzwinkern und auf dem Punkt gebracht, stellen Anna Göhner und Simon Keller schon fast vergessene Fachausdrücke aus der grafischen Branche vor.
In einem frivolen Bilderrätsel verpackt, erklären die zwei Schweizer Autoren Begriffe wie Hurrenkind, Gummituch und Periodika. Die Zeichnungen in Neon abzudrucken verleihen dem Buch einen zusätzlich eigenständigen Charakter und man weiß sofort, das man sich im Rotlichtviertel der Grafikerszene befindet.

Wer sich auf den Streifzug machen möchte und wissen will was der Gedankenstrich mit Prostitution oder Interpolieren mit einer Penispumpe zu tun hat, der sollte sich das kleine Werk nicht entgehen lassen.

Zu bestellen ist das Buch mit “Vaginierung“ auf der Website schundgrube.ch.

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A Good Book

A Good BookAuf der Suche nach DEM guten Buch hat sich Bernd Kuchenbeiser über die Jahre eine beachtliche Bibliothek zusammengestellt. Die Frage: Was ist eigentlich ein gutes Buch? hat ihn umgetrieben. In seinem eignen Buch “61 books with black type on white cover” stellt er unterschiedliche Aspekte guter Buchgestaltung vor. Er schreibt aus seiner Perspektive und sicherlich gibt es nicht immer eine hundertprozentige Übereinstimmung mit dem Autor – muss aber auch nicht. Es ist die Liebe zu Büchern überhaupt und sorgfältige Analyse, die das Buch spürbar in sich trägt.

Leider ist das Buch nicht im Handel erhältlich und wurde eigens für den VITSOE Reading Room in München konzipiert.

Warum überhaupt darüber schreiben? Erstens teile ich seine Liebe zu guten Büchern, zweitens besinne ich mich gerne der “alten” Zeiten, vor Google und Wiki, wo man noch eine kleine Reise unternehmen musste, um ein gutes Buch in den Händen zu halten. Konkret erinnere ich mich an die Originalausgabe von Kandinskys Farbenlehre, das man sich auch nicht “einfach so” ausleihen konnte, sondern lediglich für ein paar Stunden im Leseraum studieren durfte. Nur soviel zu den Highlights einer ehemaligen Grafikdesignstudentin.

Zum Anfassen könnt ihr also nach München in den VITSOE Reading Room fahren, wo euch unter anderem weitere Designikonen begegnen werden.

A Good Book.de
Kuchenbeiser.de
Vitsoe.com

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LUST AUF GUT

LUST AUF GUT Titelbild Umschlag

Die selbst ernannte “Republic of Culture” repräsentiert sich in immer mehr Städten Deutschlands in Form von Botschaften. Die Botschafter nennen sich auch “GutMacher” und wollen dem Trend Billig-Billig und auf der Suche nach dem immer währenden Schnäppchen entgegenwirken.

Es vernetzt sich die KLASSISCHE KULTUR (Tanz, Theater, Musik, Literatur) mit der AUFTRAGS-KULTUR (Architektur, Design, Fotografie, Blumenbinder, Schreiner, Ärzte, Bäcker und Gestalter), der KOMMERZIELLEN KULTUR (Marken) und dem qualifizierten Handel (z.B. Galerien und Internet-Vertriebe).

Das Magazin LUST AUF GUT erscheint in seiner Stadt jeweils im Frühjahr und Herbst eines Jahres. Die Auswahl, wer als GutMacher in die jeweilige Ausgabe aufgenommen wird, obliegt den Botschaftern, denen man Qualitätssinn und Freude an der eigenen Stadt voraussagt. Dieses Lustmacher Magazin zeigt, das Qualität zählt und das es in unmittelbarer Nachbarschaft kluge Köpfe gibt, die ihre Sache einfach GUT machen wollen.

LUST AUF GUT bekommen? Dann schaut euch die virtuelle Heimat der Gutmacher an:

www.lust-auf-gut.de

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Typorama

Typorama: The Graphic Work of Philippe Apeloig

Es gibt einige herausragende Designer, doch nur wenige schaffen es ins Museum. Philippe Apeloig ist französischer Grafikdesigner und durfte seine Arbeiten im Musée des Arts decorative (Paris) ein Museum für Kunstgewerbe zeigen. Sein Schaffen der letzten 30 Jahre wurde gezeigt und umfasst: Plakate, Logos, Visual Identities, Bücher und Animationen.
Wer es verpasst hat kann sich über das Buch “Typorama” freuen, hier erhält man einen guten Eindruck seiner Designarbeiten.

Link zum Buch “Typorama” bei amazon.de

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About the man and his brush

Sign painters, brush, image, colourJedes Mal, wenn ich an einem handgefertigtem Schild vorbeikomme muss ich anhalten, um die Buchstaben genauer zu betrachten. Alles was interessant und wertvoll erscheint wird fotografiert. Aber es sind nicht nur die Buchstaben selbst, sondern auch die Handfertigkeit, Sorgfalt und Detailtreue die mich inne halten lassen.

Schon heute, wo man so einfach auf bestehende Schriften zurückgreifen kann und manche sich so gar keine Gedanken über Typo, Nachricht und Inhalt machen, ist das Zeichnen von Schildern eine Kunstfertigkeit. Tatsächlich habe ich die Rotis schon auf einer Leberwurstpackung gesehen!

Faythe Levine und Sam Macon haben sich mit dieser Subkultur der Zeichenmaler ausgiebig beschäftig. Dabei entstand eine Filmdokumentation und ein Buch, womit sie zur Zeit durch die USA touren. Mehr Informationen dazu findet ihr auf ihrer Website
signpaintermovie.com.

Sneak peak der Dokumentation.

Das dazugehörige Buch “Sign Painters” gibt es bei Amazon.

Sign painters by Faythe Levine and Sam Macon

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Über das fliegende Sockensyndrom bei MOO

Luxe Visitenkarten, Promo Code, MOO

Was haben Drucksachen eigentlich mit Socken zu tun?

Jetzt wird’s spannend – MOO jedenfalls ist eine Online Druckerei, die sich der Qualität und den Designern verschrieben hat und sagt über sich selbst: We love to print.
Gut, das sagen ja viele, doch beim näheren Hinsehen habe ich festgestellt, dass sie doch so einiges anders machen als ihre Konkurrenten. Beim Stöbern über ihre Website bin ich über das Luxe-Projekt gestolpert. Dies ist eine Initiative von MOO, um einerseits eines ihrer außergewöhnlichen Papiere vorzustellen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Jeden Monat stellt ein Designer eines seiner Visitenkartendesigns zur Verfügung und sammelt mit dem gesammelten Erlös Gelder für eine Stiftung seiner Wahl.
Die Auswahl der Designs und der Designer sind erlesen. Unter Anderen trifft man hier auf Designer wie Sagmeister & Walsh, was wieder für sehr für MOO und ihrem Anspruch auf Qualität spricht.

Für alle Leser von Grafikdesign.de, die gerne MOO und Luxe Karten ausprobieren möchten gibt es einen einmaligen Promo Code (77HHWH) mit dem man ein Set von 200 Luxe Karten bestellen kann.

Und wie war das mit den Socken? Ein Kommentar von einer MOO Kundin lautet: “Der Kundenservice bei MOO haut einen aus den Socken! Dabei hab ich eigentlich nie welche an.” – das muss ich ausprobieren.

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Hartz IV Möbel

Harz4Möbel,  Van Bo Le-Mentzel, Günstige MöbelstückeNein, es ist kein Scherz und im Augenblick ist dieser Blog mein Lieblingsfundstück. Mit der Philosophie – schlicht sticht, wendet sich Van Bo Le-Mentzel an diejenigen, die nicht viel Geld haben, aber dennoch mit Stil eine gute Lebensqualität erreichen wollen.

Sein 24 Euro Sessel präsentiert sich wie ein Statussymbol und wendet sich dennoch davon ab, ganz ohne Schnickschnack, aber dafür mit zeitloser Eleganz, Materialien mit ehrlicher und hoher Qualität und Flexibilität.

Baupläne zu anderen Möbelstücken stehen ebenfalls zum Download bereit. Die Pläne sind für den privaten Gebrauch kostenfrei und wer noch neugieriger geworden ist, kann sich das zugehörige Buch bestellen.

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theJourney – von einem der Auszog um den Alltag hinter sich zu lassen

TheJourney - Buchprojekt, Reisebericht, illustrierter Blog

Wer wünscht sich das nicht, mal aus seinem Alltag auszubrechen oder gar die Koffer zu packen, um mal etwas anderes zu erleben? Chris hat es gewagt und gemeinsam  mit seinen Freunden gleich ein Projekt daraus gemacht. TheJourney ist ein Roman, ein Reisebericht und gleichzeitig ein illustrierter Blog in Buchform. Mit viel Liebe zum Detail und dem notwendigen Enthusiasmus arbeiteten die Drei an ihrer Idee. Jetzt suchen sie nach Unterstützung für ihr Projekt und wollen die ersten 1000 Exemplare drucken lassen. Wir sind der Meinung, dass es wirklich zu schade wäre, das Buch mit den wunderbaren Illustrationen in der Schublade verschwinden zu lassen und hoffen das sich noch ein paar Menschen mehr finden, die über StartNext das Projekt unterstützen. Dabei kann man sich exklusiv eines der ersten gedruckten Exemplare sichern! Weitere Informationen findet ihr:

TheJourney.com.de
StartNext.de
Facebook.de/thejourney

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Buchstaben, Buchstaben, Buchstaben – Grafik

Fernsehturm Stuttgart


Ralf Kobert ist typographischer Architekt. Aus Buchstaben lässt er bekannte Bauwerke, Länder und Worte entstehen.  Immer wieder greift er neue Themen auf und stellt sie mit einfachen Lettern dar. Für die aktuellen Grafiken nutzt er die Bell Gothic Black, eine Schrift, die für sein Vorhaben schon recht optimal erscheint. Allerdings plant er in der Zukunft mit anderen Schriften zu experimentieren und sein Sortiment an Motiven auszuweiten. Es bleibt also spannend!

Seine aktuelle Ausstellung befindet sich momentan lediglich im digitalen Raum, aber vielleicht finden sich ja auf diesem Wege noch andere Möglichkeiten.

Buchstabengrafik.de

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